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 Joybots - die Expo2000-Roboter von BBM in der BMW-Welt 2010-2012


Aufgabe

Von 2010-2012 "schwärmten" fünf Expo-Roboter der Künstlergruppe BBM durch die wunderbare Architektur der Coop Himmelb(l)au, die "BMW Welt" am Petuelring in München.
Um dieses technisch und von der Betriebsdauer her hoch anspruchsvolle Projekt reaisieren zu können, musste die TROIA GmbH die bestehende Steuerung den räumlichen Gegebenheiten in der "BMW Welt" anpassen. Die Roboter mussten nicht nur völlig autonom agieren können. Sie wurden auch über das Internet gewartet. Neue Inhalte können seither über ein Web-Interface live aufgespielt werden.
Die Podeste, auf denen die Autos und Ausstellungsobjekte der BMW Welt präsentiert werden, liegen teilweise jenseits der Scan-Breiche der Bordsensorik. Zudem sollten für die besucher unsichtbar sog. "no go"-Areas, Treppen und sicherheitsrelevante Eingangs-Zonen, definiert werden, die von den Robotern automatisch gemieden werden.


Umsetzung


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Wir testeten diverse Tracking-Systeme, die auf Funk, Video und Infrarot basierten. Dies war nicht nur technisch, sondern auch ästhetische eine komplexe Aufgabe.
Denn es durften keine äußerlich sichtbaren Eingriffe in die Architektur von Coop Himmelb(l)au vorgenommen werden.

Zum anderen sollte das System so verläßlich funktionieren, wie es BMW Kunden von den Automobilen gewohnt sind. Schließlich sollte - ganz im Einklang mit der Kampagne "Freude ist..." - das Zuschauen Spaß machen.

BBM entschieden sich schließlich für eine leistungsoptimierte Variante einer eigenen Entwicklung aus dem TROIA-Projekt, einem Sensor für Interaktion, der auf gepulsten Infrarotsiganlen beruht, die  für das menschliche Auge unsichtbar sind. Sie erreichen eine Genauigkeit von der Größe eines Robotergrundrisses.
Diese Sensoren mit ihrer neuen Reichweite von nun fast 50 Metern wurden geschickt in der Deckenarchitektur der "Welt" versteckt und steuern so, ohne dass Zuschauer im Sichtfeld der Sensoren geraten können, sicher das ganze System und stecken die Spielfläche ab.

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In die Roboterhauben wurde zudem ein von der TROIA GmbH gefertigtes LED Matrixmodul als Laufschriftband eingebaut, das sich der amorphen Form der Hülle der Roboter harmonisch anschmiegt.

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