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Als die Roboter des Themenpark "Wissen", heute im Besitz der TROIA GmbH, nach zwei Jahren Entwicklungszeit im Juni des Jahres 2000 in Hannover das Licht der Welt erblickten, erfanden die Medien für sie einen Kosenamen: „Expo-Eier“ hießen sie wegen ihrer ungewöhnlichen Form und einer cremeweißen Schale.
Schon ein Jahr vor der Eröffnung, als das allererste „Expo-Ei“ der Öffentlichkeit vorgeführt wurde, widmete die „Süddeutsche Zeitung“ dem spektakulären Projekt eine ganze Seite:

„Der Zukunftsmacher“.

Endlich hatte die erste deutsche Weltausstellung ihre lang gesuchte Sensation: freundliche Roboter, noch dazu gleich ein ganzer Schwarm – 72 sympathische Wesen.

1,3 Mio Menschen aus aller Welt kamen, schauten, staunten und spielten mit den Robotern: ein bleibendes Symbol für intelligente Kommunikation.

STERN, SPIEGEL, FOCUS und viele Fernsehsender überboten sich gegenseitig mit euphorischen Meldungen. Man nannte die „Eier“ bald den „Eiffelturm des 21. Jahrhunderts“.

DIE WOCHE lobte: „Oscar für die klügste Inszenierung der Expo!”. Der Architekt des Deutschen Pavillon Johannes Milla http://www.milla.de/ nannte die „blau-weisse Revolution” schlicht den „besten Medienraum, der je realisiert wurde.”

Das Mammut-Projekt (11 Millionen Euro Produktionskosten) leiteten die Künstler selbst – mit Unterstützung von Europas größtem Medienkunst-Zentrum, dem ZKM Karlsruhe, der Fraunhofer Gesellschaft und der Bremer High-Tech Firma „Multiplex“, die für die Roboter die auffälligen Schalen produzierte.

Das Konzept schärfte Projektleiter Olaf Arndt gemeinsam mit dem populärsten Interessenten an einer Übernahme der Inszenierung, der Disney Imagineering. Der Entwicklungsleiter des Walt Disney Themenparks, Orrin Shively, wollte die Roboter gern nach der Expo 2000 für den Standort EPCOT in Orlando, Florida übernehmen.

Doch die Expo GmbH entschied sich anders und verkaufte die Roboter an die Stadt Oberhausen, wo sie Teil des gigantischen Wissenschaftsparks „OVision“ werden sollten.

Als die „OVision“ 2006 endgültig ad acta gelegt wurde, konnte die TROIA GmbH den gesamten Bestand an Robotern erwerben und technisch auf Stand bringen.


Ausstattung der Roboter

Jede der 72 Maschinen ist unabhängig von ihrer Größe mit folgenden Komponenten ausgestattet:
- Laserscanner
- Druckleiste rundum
- Antriebseinheit mit 24 V Elektromotoren
- Stahlrahmen
- einstellbare Motorsteuerungen
- Inkrementalgeber zur Feinmessung von Radumdrehungen
- IR Dioden zum Empfang der Positionsdaten
- alternativ RFID-Lesegerät für absolute Positionierung im Raum und Zielfahrten
- Steuerrechner (unter Linux)
- TROIA-„Embedded Board”-Computer für Fahrverhalten
- Trafos für Niedervoltversorgung der Computer
- je 2 Batterien 12 Volt 160 Ampere Blei-Gel, wartungsfrei
- on-board Batterieladegerät
- DC-Konverter für 220 V-Versorgung (1000 W)
- GFK-Hauben                                                                                                               jools_ei10052510333
hergestellt im Vakuum-Injektionsverfahren
erhältlich in 3 Varianten

Maxi : L 450 cm, B 225 cm, H 300 cm,
Bodenfläche 7,9 qm

Midi : L 240 cm, B 150 cm, H 160 cm,
Bodenfläche 2,6 qm

Mini : L 165 cm, B 122 cm, H 110 cm,
Bodenfläche 1,6 qm